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Recker (Familienname)
aus GenWiki, dem genealogischen Lexikon zum Mitmachen.
Inhaltsverzeichnis |
Herkunft und Bedeutung
Der Name Redeker gehört zur Gruppe der Familiennamen, die sich auf Handwerk- und Gewerbebetriebe zurückführen lassen. Kulturgeschichtlich ist diese Gruppe der Familiennamen besonders deshalb reizvoll und wichtig, da sie zeigen, welche Berufsbezeichnungen bereits das Mittelalter gekannt hat.
Redeker bedeutet im mnd. 'Radmacher, Wagenbauer', es darf also davon ausgegangen werden, dass ein Vorfahre der Namensträger dieses Handwerk ausübte. Im Laufe der Jahre bildeten sich auch zahlreiche Varianten des Namens.[1]
Varianten des Namens
Varianten
- gt. 1652: Herman Rediker[2]
- 1712: Rödeker[3]
- 1751: Joan Bernd Recker (Kath. Taufbuch, Wallenhorst)
Keine Varianten sind
- Renker
Geographische Verteilung
Relativ | Absolut |
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![]() relative Namensverteilung Status Code (im Jahr 2002 insgesamt 404; Not Found Einträge) erstellt von Geogen 3.0 Webdienst Legende: weniger als Vorkommen pro Mio, bis Vorkommen pro Mio, bis 0 Vorkommen pro Mio, bis 0 Vorkommen pro Mio, bis 0 Vorkommen pro Mio, mehr als 0 Vorkommen pro Mio | ![]() absolute Namensverteilung Status Code (im Jahr 2002 insgesamt 404; Not Found Einträge) erstellt von Geogen 3.0 Webdienst Legende: weniger als Vorkommen, bis Vorkommen, bis 0 Vorkommen, bis 0 Vorkommen, bis 0 Vorkommen, mehr als 0 Vorkommen |
In dem Zeitraum zwischen dem Ende des Dänisch-niedersächsischen Krieges und 1652 übernimmt ein Rediker, später Recker geschrieben, als den Hof Recker in der Bauerschaft Hollage im Kirchspiel Wallenhorst.
Bekannte Namensträger
Sonstige Personen
Geographische Bezeichnungen
Literaturhinweise
Daten aus FOKO
Daten aus der Totenzettelsammlung
In unserer Totenzetteldatenbank findet man u. U. auch Einträge zum Familiennamen und dessen Varianten:
In verschiedenen Traueranzeigeportalen finden sich ebenfalls einige Traueranzeigen aus jüngerer Zeit:
Daten aus GedBas
Metasuche
Weblinks
Familienforscher
Quellen
- ↑ Baader, Theodor (1951): Hofes- und Familiennamen des Kirchspiels Wallenhorst, in: Arbeitsgemeinschaft Wallenhorst (Hrsg): Elfhundert Jahre Wallenhorst: Kulturgeschichtliche Aufsätze zur Elfhundertjahrfeier des Kirchspiels Wallenhorst 851-1951, Selbstverlag.
- ↑ NLA OS Rep 100/188/7 Vol. II (1652): Volkszählung in der Diözese Osnabrück mit besonderer Berücksichtigung der Konfession - Dekanate Fürstenau, Grönenberg, Iburg (Kirchspiel Oesede), Osnabrück und Vörden, S. 97-101.
- ↑ Niedersächsiches Landesarchiv Osnabrück: Verzeichnisse der schatzpflichtigen Stätten und ihrer Ländereien in den Ämtern Grönenberg, Iburg und Reckenberg, Rep 100 Abschnitt 88, Nr. 110/1, Blatt 120, als Digitalisat, Seite 124 bei Arcinsys