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Stallkamp (Familienname)
aus GenWiki, dem genealogischen Lexikon zum Mitmachen.
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Herkunft und Bedeutung
Nach Baader ist der Flurname Kamp ist erst in der fränkischen Zeit hierzulande aufgekommen und zwar mit der fränkischen Wirtschaftsform, die die Schaffung neuen Acker- und Weidelandes durch planmäßige Rodung großen Stils förderte. Kamp ist dasselbe Wort, wie lat. campus für 'das eingefriedete Feld', besonders 'das Turnierfeld'; damit hängt dann auch unser hd. Lehnwort 'Kampf' zusammen. Die Kamp-Stücke sind also bedeutend jüngeren Ursprungs als die alten Eschteile. Es finden sich aber auch Fälle, dass die Bezeichnung Esch, weil man ihren alten Sinn nicht mehr kennt, auf Kampstücke übertragen wird, also jedes Ackerland Esch genannt wird. Dann kann man den jüngeren Kampcharakter leicht an der blockartigen Form und an der Umwallung mit Wallhagen, Wallhecke (plattdt. walhieggen, walhalgen) erkennen. Der Besitzer eines Kampes konnte nach ihm benannt werden. Die Zahl der Familiennamen mit der Endung -kamp ist verhältnismäßig groß, bei weitem zahlreicher als die mit -esch. Dies ist begreiflich, da erst nach der fränkischen Zeit die Bevölkerung zunimmt.[1]
Der Familienname Stallkamp deckt sich mit dem Flurnamen Stalling, Stelling, weil wohl hier mit dem Kamp eine Viehhütte verbunden war.[1]
Varianten des Namens
Geographische Verteilung
Relativ | Absolut |
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![]() relative Namensverteilung Stallkamp (im Jahr 2002 insgesamt 170 Einträge) erstellt von Geogen 3.0 Webdienst Legende: weniger als 10 Vorkommen pro Mio, bis 50 Vorkommen pro Mio, bis 100 Vorkommen pro Mio, bis 150 Vorkommen pro Mio, bis 200 Vorkommen pro Mio, mehr als 200 Vorkommen pro Mio | ![]() absolute Namensverteilung Stallkamp (im Jahr 2002 insgesamt 170 Einträge) erstellt von Geogen 3.0 Webdienst Legende: weniger als 1 Vorkommen, bis 15 Vorkommen, bis 30 Vorkommen, bis 45 Vorkommen, bis 60 Vorkommen, mehr als 60 Vorkommen |
Bekannte Namensträger
Sonstige Personen
Literaturhinweise
Daten aus FOKO
Metasuche
Weblinks
Familienforscher
Quellen
- ↑ 1,0 1,1 Baader, Theodor (1951): Hofes- und Familiennamen des Kirchspiels Wallenhorst, in: Arbeitsgemeinschaft Wallenhorst (Hrsg): Elfhundert Jahre Wallenhorst: Kulturgeschichtliche Aufsätze zur Elfhundertjahrfeier des Kirchspiels Wallenhorst 851-1951, Selbstverlag.