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Rösebeck
aus GenWiki, dem genealogischen Lexikon zum Mitmachen.
Rösebeck: Erstvorkommen des Namens, Ortsstatus, Grundherrschaften, Kirchenhinweise, historisch – topografische Entwicklungen und strukturelle Vernetzung im heimatkundlichen Zusammenhang zur Auffindung von Archiven, Quellen, Hinweisen...
Hierarchie: Regional > Bundesrepublik Deutschland > Nordrhein-Westfalen > - Portal:Westfalen-Lippe > Regierungsbezirk Detmold > Kreis Höxter > Bad Driburg > Rösebeck
Inhaltsverzeichnis |
Einleitung
Zeitschiene vor 1803
Name
- 840 „villa Rosbah"; 897„Iocus Rosbach situs in comitatibus Angraria et Hessa"; 965„Rosbach in pago Hassonuin in comitatu Elli comitis; 973„Rosbeki"; 1015-20„Rasbiki"; 1160„Rosbeke";
Adelsname
- 1249 „Rotho de Rosbike"
Pfarrei
- 1256 „Henricus plebanus de Rosbike"
Grundherrschaft
- 897 gab König Arnulf Rösebeck als ein königliches Lehen dem Grafen Konrad;
- 965 gab Otto I. den Haupthof Rösebeck dem Erzbistum Magdeburg
- 1015-20 wies der Paderborner Bischof Meinwerk dem Grafen Dodico die bischöfliche Besitzung zu Rösebeck zu lebenslänglicher Benutzung zu.
- Quelle der Früherwähnungen M.G. DD. I. 1. Teil, Urkunden Ludwigs d. . Deutschen, S. 36, Nr. 29; I. S. 398, Nr. 282; II. S. 38, Nr. 29; W.Z. Bd. 20, S. 130; Westfälisches Urkundenbuch (WUB) I. Cod. Nr. 105; II. Reg. Nr. 1880; IV. Nr. 406; 655
Einordnung im Fürstbistum Paderborn 1779
- 1779 Rösebeck
- Explication (Status): Dorf
- Possesor (Inhaber): von Spiegel
- Amt: Dringenberg
- Distrikt: Distrikt Borgentreich
- 1779 darinnen
- Explication (Status): 1 adeliches Haus
- Possesor (Inhaber): von Decken
Zeitschiene nach 1802
Provinz Westfalen
- 1832/35 Amt Rösebeck 4.702 Einwohner, davon
- Rösebeck 624 Einwohner
- Quelle: Westfalenlexikon
- Rösebeck 624 Einwohner
Verwaltungseinbindung 1895
- Rösebeck, Dorf in Deutschland, Königreich Preussen, Provinz Westfalen, Regierungsbezirk Minden, Kreis Warburg
- Zuständigkeiten/Einrichtungen: Amtsgericht Warburg, Postbezik Liebenau/Kassel
- Einwohner: 575
- Quelle: Hic Leones
Infrastruktur 1931
Amt Borgholz, Kreis Warburg, Regierungsbezirk Minden, Sitz Borgentreich, Bürgermeister Graf von Plettenberg, Fernruf Borgentreich 7
- Gemeinde Rösebeck: Landwirtschaftsgemeinde, Gemeindevorsteher Rose, Ortsklasse D
- Einwohner: 567, Kath. 550, Ev. 4, Israelisch 13
- Gesamtfläche: 798 ha
- Zuständigkeit/Einrichtungen: Pfarramt (kath.), Volksschule, Bestellungspostamt, Eisenbahnstation Liebenau 5 km, Warburg 8 km, Feuerwehr (frw.), Spar- u. Darlehnsgenossenschaft, Elektrizitätsversorgung, Sportplatz, Autoverbindung
- Politik, Gemeindevertretung 6 Sitze.
- Quelle: Handbuch der Ämter und Landgemeinden in der Rheinprovinz und in der Provinz Westfalen, Preußischer Landgemeindetag West, Berlin 1931
Kommunale Neugliederung
- 1975 Stadt Borgentreich aus den Städten Borgentreich und Borgholz und den Gemeinde Bühne, Drankhausen, Großeneder, Körbecke, Lütgeneder, Manrode, Muddenhagen, Natingen, Natzungen und Rösebeck.
- Die Stadt Borgentreich ist Rechtsnachfolgerin des Amtes Borgholz/Borgentreich.
Bevölkerungsverzeichnisse
Kirchenbücher
- Kirchenbücher (rk.) Rösebeck St.Moritz seit 1668
Genealogische und historische Quellen
Genealogishe Quellen
Grabsteine
- Friedhof Borgentreich-Rösebeck (Höxter) im Grabstein-Projekt des Vereins für Computergenealogie e.V.
Staats- und Personenstandsarchiv Detmold
- Rösebeck, Zivilstandsregister Geburten, Aufgebote, Heiraten, Tote 1808-1813
- Rösebeck, Kirchenbücher rk. Geburten, Heiraten, Tote 1815-1874
- Rösebeck, Zivilstandsregister, Juden: Geburten, Aufgebote, Heiraten, Tote 1810-1814
- Rösebeck, Pfarrbücher rk. Geburten, Heiraten, Tote 1815-1821
Die Zivilstandsregister sowie die Kirchenbuchduplikate von 1808 - 1874 liegen inzwischen auch als Digitalisate in der Edition Detmold (Vol. 105) vor. Bezugsquelle: Geneashop Edition Detmold Vol. 105 Großeneder, Lütgeneder und Rösebeck
Kirchenwesen
Pfarrei (rk.)
- Otto der Große schenkt 965 den Haupthof dem Moritzkloster Magdeburg (Domstift). Das Patrozinium wohl daher.
- Patronat später bei den v. Spiegel zum Desenberg,
- Archidiakonat Warburg, doch 1231 nicht mitgenannt.
- Pfarrer 1256, 1327 als Vizearchidiakon.
- Vorübergehend Einführung des Protestantismus durch Patron, der aber später (1783) auch für neue Kirche sorgt.
- Turmbrand 1899.
Literatur
- Bau- u. Kunstdenkmäler, Kreis Warburg S. 342
Archiv
- Pfarrarchiv ?
Webseiten
Informationshinweise zur Familienforschung und zu Biografien können möglich sein:
Genealogische Webseiten
Historische Webseiten
Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis
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